Das Erzgebirge verdankt seinen Namen dem Bergbau – und der ist bis heute erlebbar. In den Besucherbergwerken der UNESCO-Welterberegion Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří geht es hinab in historische Stollen. Weil es unter Tage ganzjährig kühl bleibt, sind sie ein perfektes Ziel bei Hitze – und bei Regen sowieso.

Diese Bergwerke lohnen sich

Zu den bekanntesten Schaubergwerken zählen der Markus-Röhling-Stolln in Annaberg-Buchholz/Frohnau, die Zinngrube Ehrenfriedersdorf, der Molchner Stolln in Pobershau sowie in Freiberg die Gruben rund um die Reiche Zeche. Ein Klassiker ist auch der Frohnauer Hammer, ein historisches Hammerwerk. Die genauen Öffnungszeiten und Führungstermine bitte vorab beim jeweiligen Bergwerk prüfen.

Gut vorbereitet unter Tage

Unter Tage herrschen meist nur rund 8 bis 10 Grad. Nimm daher eine warme, möglichst winddichte Jacke mit und trage festes, trittsicheres Schuhwerk – die Wege können feucht und uneben sein. Führungen dauern oft ein bis zwei Stunden.

Warum sich der Ausflug lohnt

Die Stollen erzählen die Geschichte von Silber, Zinn und Kobalt, die das Erzgebirge über Jahrhunderte geprägt hat. Wer die Region wirklich verstehen will, sollte einmal selbst unter Tage gewesen sein. Termine und Feste findest du auch in unserem Eventkalender.

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